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Sonnenschutz auf Reisen – Was die Haut wirklich braucht

COCOTRAVEL JOURNAL · BEAUTY & WELLBEING

Sonnenschutz auf Reisen: Was eure Haut wirklich braucht

80 Prozent der sichtbaren Hautalterung kommen von der Sonne – nicht vom Alter. Und der riskanteste Moment im Urlaub ist selten der, den man erwartet.

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ZUR PERSON

Dr. Kerstin Ortlechner

Dr. Kerstin Ortlechner spricht auf den renommiertesten dermatologischen Kongressen der Welt – von Wien über Paris bis Tokio und New York. Was sie für die COCOtravel-Community besonders macht: Sie teilt die Leidenschaft für Out-of-the-Ordinary-Reisen. Niemand kann unsere reiseaffine Leserschaft fundierter und gleichzeitig lebensnäher beraten.

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Die unterschätzte Gefahr

Rund 80 Prozent der sichtbaren Hautalterung an sonnenexponierten Arealen gehen auf UV-Strahlung zurück – nicht auf die Zeit. Das ist keine Theorie. Das ist die Basis, von der aus Ortlechner jedes Gespräch über Hautpflege beginnt.

„Es gibt keine seriöse dermatologische Maßnahme, die so viel für die Hautgesundheit leistet wie konsequenter, täglicher Sonnenschutz – und auf Reisen wird dieser Effekt um ein Vielfaches relevanter. Außerdem ist es das günstigste Produkt, um Hautalterung entgegenzuwirken. Die meisten meiner Patientinnen unterschätzen, wie schnell die Haut innerhalb weniger Urlaubstage langfristigen Schaden nimmt.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Was viele nicht wissen: Es ist vor allem die UV-A-Strahlung, die das Problem darstellt – nicht der sichtbare Sonnenbrand. UV-A dringt tief in die Haut, ist das ganze Jahr präsent und passiert mühelos Fensterglas. Im Auto, im Flugzeug, im Büro am Fensterplatz.

„UV-B ist primär für den klassischen Sonnenbrand und hellen Hautkrebs verantwortlich. UV-A ist die strahlentechnisch relevantere Größe für Hautalterung, Pigmentstörungen und auch das Melanom-Risiko – und sie ist immer präsent, auch an bewölkten Tagen. HEV-Light und Infrarot-A spielen, abgestrahlt von Smartphones, Laptops, Tablets, in den letzten Jahren eine zunehmend größere Rolle, vor allem bei Pigmentstörungen und oxidativem Stress.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Was das für Vielfliegerinnen bedeutet, formuliert Ortlechner direkt:

„In Reiseflughöhe ist die UV-Intensität pro Stunde um ein Vielfaches höher als am Boden. Studien sprechen davon, dass eine Stunde Cockpit-Aufenthalt etwa zwanzig Minuten in der Sonnenbank entspricht. Für Vielfliegerinnen ist täglicher SPF deshalb keine Option, sondern Pflicht.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

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„Wenn ich in meiner Praxis Patientinnen mit asymmetrischen Pigmentflecken sehe, frage ich nicht, ob sie Auto fahren – ich frage, wie viel. Und bei Pilotinnen, Vielfliegern und Manager:innen mit Fensterbüro sehen wir Hautalterung, die deutlich über dem biologischen Alter liegt. Das ist kein Mythos, das ist Realität.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Produktempfehlung für täglichen Schutz – im Büro, auf Reisen, im Auto:

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ISDIN

Fotoprotector Fusion Water SPF 50

Ultraleichte Fluid-Textur, zieht wie Wasser ein, kein Glanz. Perfekt unter Make-up.

Für: Alltag, Outdoor-Sport, heiße Klimazonen, Mischhaut.

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La Roche-Posay

Anthelios UVMune 400 SPF 50+

Netlock-Technologie für photostabilen, ultra-langwelligen UV-A-Schutz.

Für: Sensible Haut, Vielfliegerinnen, intensive Sonnenexposition.

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Die klassische Sonnenschutz-Falle

Es gibt ein Szenario, das Ortlechner als die klassische Sonnenschutz-Falle bezeichnet. Man kennt es, wenn man ehrlich ist.

„Mit Abstand: die Patientin, die im Februar von Wien oder Salzburg in die Tropen fliegt. Die Haut hat seit Oktober kaum direktes Sonnenlicht gesehen, die Pigmentierung ist auf einem Tiefpunkt – und am ersten Tag wird stundenlang im UV-Index 11 am Pool gelegen. Das ist die klassische Sonnenschutz-Falle.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Ihr Rat für die ersten 72 Stunden:

„Die Haut braucht Tage, um sich an eine neue UV-Realität anzupassen. Wer im Februar von Salzburg in die Tropen fliegt und am ersten Tag stundenlang am Pool liegt, riskiert nicht nur einen schmerzhaften Sonnenbrand, sondern auch tiefliegende Lichtschäden, die noch Monate später als Pigmentflecken sichtbar werden. Die ersten drei Tage gehören dem Schatten und dem konsequenten SPF 50+.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Produktempfehlung für Wintersonnen-Reisen:

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Heliocare

360° Pigment Solution Fluid SPF 50+

Fernblock®-Technologie gegen sichtbares Licht – speziell für Hyperpigmentierungs-Tendenzen formuliert.

Für: Melasma, Pigmentflecken, nach Lasertherapie, Wintersonne im Süden.

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Sisley

Super Soin Solaire Visage SPF 50+

Pflanzenpflege-Klassiker mit Edelweiß, Sheabutter und stabilen Breitbandfiltern mit hohem Schutz.

Für: Strandurlaub, trockene Haut, hoher Komfortanspruch.

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Was am Berg wirklich passiert

Wer denkt, Sonnenschutz sei ein Sommerurlaubs-Thema, der sollte diesen Abschnitt lesen. Wintersport ist die meistunterschätzte UV-Situation überhaupt.

„Die Reflexion. Schnee reflektiert bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung – das bedeutet, die Sonne kommt nicht nur von oben, sondern auch von unten ans Kinn, an die Nase, an die Lippen. Hinzu kommt die Höhenlage: pro 1.000 Höhenmeter steigt die UV-Belastung um rund 10 Prozent.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

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Ultrasun

Sport Gel SPF 50

Mehrstündig wasserfest, schweißresistent, kein Brennen in den Augen. Schweizer Engineering für lange Sonnenexposition.

Für: Skitouren, Tennis, Golf, Schwimmen, Open-Water-Sport.

Sonnenschutz fuer die Lippen Ultrasun Lip Protection spf50 600x600@2x

Ultrasun

Lipstick SPF 30

Reichhaltige Lippenpflege mit modernem UV-Filtersystem. Klein, robust – die meistunterschätzte Stelle.

Für: Wintersport, Tropen, Bergwanderungen, Flugreisen.

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Wie Sonnenschutz wirklich funktioniert

Sonnenschutz kaufen reicht nicht. Die größte Lücke liegt in der Anwendung – und Ortlechner bringt es auf den Punkt:

„Die wirksamste Sonnencreme der Welt nützt nichts, wenn sie zu sparsam aufgetragen oder nicht nachappliziert wird. Ich rate dazu, eine Tube Sonnencreme bewusst groß zu kalkulieren – wer auf einer Reisewoche nur 50 ml verbraucht, hat garantiert zu wenig benutzt. Realistisch: zwei Fingerlängen für Gesicht und Hals, ein Schnapsglas für den Körper.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

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Fingerlängen für Gesicht & Hals

30ml

Schnapsglas für den Körper

2h

Intervall zum Nachcremen

Was die Anwendung erleichtert:

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Augustinus Bader

The Mineral Sunscreen SPF 50

Mineralisch, mit dem TFC8®-Komplex für Hautregeneration. Glättend, glow-gebend, nicht weißelnd.

Für: Tägliche Premium-Gesichtspflege, sensible und anspruchsvolle Haut, Office wie Reisen.

635494349207 Ultra Facial Defense SPF 50 Sunscreen 30ml SkinCeuticals

SkinCeuticals

Ultra Facial UV Defense SPF 50

Dermatologisches Premium-Label, ideal kombinierbar mit dem Vitamin-C-Serum CE Ferulic.

Für: Office, Anti-Aging-Routine, Skincare-Layering vor Make-up, Vielfliegerinnen.

„Alle zwei Stunden bei direkter Sonne, nach jedem Bad, nach starkem Schwitzen und nach jedem Abtrocknen. Das gilt auch für ausgelobt wasserfeste Produkte – wasserfest bedeutet nicht handtuchfest.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Und zur Reihenfolge in der Morgenroutine – ein Punkt, an dem erschreckend viele einen Fehler machen:

„Reinigung, Wirkstoff-Serum, Augen- und Feuchtigkeitspflege, dann Sonnenschutz als letzter Skincare-Schritt. Make-up kommt erst, wenn der Sonnenschutz vollständig eingezogen ist – idealerweise nach fünf Minuten. Make-up mit SPF allein reicht nicht, weil die aufgetragene Menge zu gering ist.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

DIE RICHTIGE ROUTINE

Skincare, Sonnenschutz & Make-up

1 Reinigung — morgens mild, nicht entfettend

2 Wirkstoff-Serum — Vitamin C, Hyaluron, Niacinamid

3 Augenpflege & Feuchtigkeitscreme

4 Sonnenschutz — die letzte Skincare-Schicht, großzügig dosiert

5 Make-up — erst nach 5 Minuten Einziehzeit

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Melasma, Schwangerschaft, dunkle Hauttypen

Drei Gruppen, die besonders aufpassen müssen – und es häufig nicht tun.

„Auch dunklere Hauttypen benötigen Sonnenschutz – nicht primär gegen Sonnenbrand, sondern gegen Hyperpigmentierung. Postinflammatorische Verfärbungen, etwa nach einem Mückenstich oder einer kleinen Hautirritation, dunkeln in der Sonne nach und bleiben monatelang sichtbar.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Bei Melasma ist die Lage noch ernster:

„Konsequenter SPF 50+ mit zusätzlichem Schutz gegen sichtbares Licht – also Formulierungen mit Eisenoxiden oder hohem mineralischen Anteil. Dazu Antioxidantien-Seren am Morgen, Schatten in der Mittagszeit, und im Zweifel ein Hut. Melasma ist eine Hautveränderung bzw. eine Pigmentstörung, deren Behandlungsfortschritt durch einen einzigen unbedachten Strandtag um Monate zurückgeworfen werden kann. Und nicht nur die Sonne selbst ist der Auslöser: Neueste Studien zeigen, dass auch Hitze ein relevanter Trigger ist. Ein kleiner Ventilator oder ein Handfächer leisten daher bereits einen wertvollen Beitrag zur Melasma-Prophylaxe.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Und in der Schwangerschaft:

„In der Schwangerschaft ist die Haut hormonell besonders pigmentanfällig – Stichwort Schwangerschaftsmaske. Mineralische Filter mit Non-Nano-Zinkoxid sind erste Wahl, Schatten und Hut sind kein Luxus, sondern Prävention.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

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Wie die Dermatologin selbst reist

Was steckt in der Reisetasche einer Frau, die mehr über Haut weiß als die meisten? Die Antwort ist dreischichtig – und enthält einen Ansatz, den die wenigsten kennen.

„Ich schütze mich nicht nur von außen, sondern auch von innen. Ich bereite mich auf die erste stärkere Sonne mit Heliocare Kapseln Ultra-D mit Aspa-Fernblock-Technology vor – so schütze und stärke ich meine Zellen. Außerdem mache ich ein sogenanntes Sun-Hardening. Das bedeutet: Ich gewöhne meine Haut an stärkere Strahlung in kleinen Dosen. Ich setze mich also vor dem Urlaub öfter 10 Minuten in die Sonne, natürlich mit Sonnenschutz, damit sich die Zellen langsam an Sonne gewöhnen können. Dieses Abhärten ist notwendig, weil man, wenn man kreidebleich vor allem im Winter in die Sonne fliegt, trotz Sonnenschutz verbrennt. Ich nutze textilen Sonnenschutz – also Kleidung und Bikinis mit einem SPF – und habe inzwischen sogar meine eigene Linie für UV-SPF-Langarm-Shirts entwickelt.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Ihr innerer Sonnenschutz:

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Heliocare

Oral Capsules

Klinisch erforschte Kapseln mit Polypodium leucotomos (Fernblock®-Technologie). In dermatologischen Praxen weltweit als Pre-Sun-Routine etabliert.

Für: Vorbereitung auf intensive Sonnenexposition, Wintersonnen-Reisen, Pigmentstörungen.

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Biogena

Aesthetics SummerSkin+ Superior

Österreichische Premium-Mikronährstoffe: Vitamin C, E, Zink und fünf Carotinoide – Beta-Carotin, Lycopin, Lutein, Astaxanthin, Zeaxanthin.

Für: Ganzjährige Hautunterstützung, Vorbereitung auf Sommer- und Wintersonne.

COCO10

EXKLUSIV FÜR COCOTRAVEL-LESERINNEN

10 % Rabatt auf biogena.com mit dem Code COCO10

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Das Wichtigste zum Mitnehmen

Auf die Frage, was sie jeder Leserin mit auf den Weg geben würde – eine einzige Sache – wird Ortlechner fast ungeduldig, im besten Sinne:

„Dass Sonnenschutz einfach absolut obligat ist. Dass es das günstigste Anti-Aging-Mittel ist. Dass es das aller wichtigste und relevanteste bezüglich Hautgesundheit ist. Also: Sonnenschutz, Sonnenschutz, Sonnenschutz! Und je nachdem, wie lange man verreist, nicht nur eine Tube Sonnencreme mitnehmen, sondern lieber 2–3 – und dafür ein paar Schuhe zuhause lassen.“

— Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Häufige Fragen zu Sonnenschutz auf Reisen

Verifiziert von Dr. Kerstin Ortlechner, Dermatologin

Welchen SPF brauche ich im Urlaub wirklich?

Im Strandurlaub oder in tropischen Regionen: ausschließlich SPF 50 oder 50+. Im europäischen Sommerurlaub bei moderatem UV-Index genügt SPF 30 für den Alltag, am See oder am Berg aber ebenfalls 50. Eine Tagescreme mit SPF 15 oder 20 reicht für Urlaubsbedingungen nicht aus – die aufgetragene Menge ist zu gering, der Schutz entsprechend schwächer als angegeben.

Wie viel Sonnencreme brauche ich täglich – und wie oft nachcremen?

Für Gesicht, Hals und Dekolleté: zwei Fingerlängen Creme (Zeige- und Mittelfinger zusammen). Für den ganzen Körper: etwa eine Schnapsglasfüllung – rund 30 ml. Nachcremen: alle zwei Stunden bei direkter Sonne, sofort nach dem Schwimmen, nach starkem Schwitzen und nach dem Abtrocknen mit dem Handtuch. Wasserfest bedeutet nicht handtuchfest – auch wasserfeste Produkte müssen nach dem Baden neu aufgetragen werden.

Was ist der Unterschied zwischen mineralischem und chemischem Sonnenschutz?

Mineralische Filter (Zinkoxid, Titandioxid) reflektieren UV-Strahlung physikalisch von der Hautoberfläche und wirken sofort nach dem Auftragen. Chemische Filter (z. B. Tinosorb S, Mexoryl XL) wandeln UV-Energie in Wärme um und benötigen etwa 20 Minuten Einwirkzeit. Beide schützen zuverlässig, wenn ausreichend aufgetragen. Für sensible Haut, Schwangerschaft und Riff-Gebiete empfiehlt Dr. Ortlechner mineralische Formulierungen mit Non-Nano-Zinkoxid.

Schützt Sonnencreme auch im Flugzeug und Auto?

Ja – und das ist wichtiger als die meisten denken. UV-A-Strahlung passiert normales Fensterglas problemlos, UV-B wird weitgehend abgehalten. In Reiseflughöhe ist die UV-Intensität pro Stunde ein Vielfaches höher als am Boden. Dermatologin Dr. Kerstin Ortlechner empfiehlt: SPF 30–50 vor jedem Langstreckenflug auftragen, auf der Fensterseite das Rollo schließen, und einen SPF-Stick oder -Mist im Handgepäck für das Auffrischen auf langen Flügen.

Kann man Sonnenschutz auch von innen aufbauen?

Ergänzen ja, ersetzen nein. Spezialisierte Mikronährstoff-Präparate wie Heliocare Oral Capsules mit Fernblock®-Technologie (Polypodium leucotomos) oder Biogena Aesthetics SummerSkin+ Superior mit fünf Carotinoiden (Beta-Carotin, Lycopin, Lutein, Astaxanthin, Zeaxanthin) machen die Haut nachweislich widerstandsfähiger gegen oxidativen Stress. Der innere Schutzeffekt liegt im Bereich SPF 2–4. Dr. Ortlechner nimmt Heliocare-Kapseln selbst vor Reisen in die Sonne – als Vorbereitung, nicht als Ersatz für den äußeren SPF.

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Welchen Sonnenschutz empfehlen Dermatologinnen bei Melasma und in der Schwangerschaft?

Bei Melasma: SPF 50+ mit zusätzlichem Schutz gegen sichtbares Licht (HEV) – also Formulierungen mit Eisenoxiden oder hohem mineralischen Anteil, z. B. Heliocare 360° Pigment Solution Fluid SPF 50+. Dazu morgens ein Antioxidantien-Serum (Vitamin C), Schatten in der Mittagszeit und im Zweifel ein Hut. Wichtig: Auch Hitze ist ein Melasma-Trigger, nicht nur UV. In der Schwangerschaft sind mineralische Filter mit Non-Nano-Zinkoxid erste Wahl – Schatten und Hut sind kein Luxus, sondern Prävention.

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